Immobilienkredit

Immobilienkredit als Baufinanzierung

Ein Vergleich sollte bei einem Immobilienkredit immer durchgeführt werden. Ein Kredit sollte vor allem durch seine Zinsen genau unter die Lupe genommen. Hier können erhebliche Kosten eingespart werden, denn Banken bieten die unterschiedlichsten Zinssätze für einen Immobilienkredit an. Bei der eigenen Bank sollten zunächst die Konditionen für einen Kredit, Baufinanzierung oder allgemein für eine Immobilienfinanzierung erfragt werden und der Überblick über die allgemeine Marktsituation aller Banken und Finanzinstitutionen. Als Partner für einen Immobilienkredit oder einen allgemeinen Kredit sind immer die Banken, die Förderbanken, die Bausparkassen und die Versicherungsgesellschaften. Wird für den Vergleich der Banken und Zinsen ein Vergleichsrechner für Baufinanzierung oder einen Kredit aus dem Internet genutzt, sind hier meist die standardisierten Konditionen enthalten. Es sind jedoch sehr wichtige und detaillierte Anhaltspunkte vorhanden, die bereits einen groben Überblick ermöglichen. Zudem sollte die individuelle Beratung für einen Kredit, Baufinanzierung oder einen Immobilienkredit nicht vernachlässigt werden.

Auf die Zinsen beim Kredit schauen

ImmobilienkreditDie Faktoren für einen günstigen und reibungslosen Immobilienkredit ist in erster Linie die eigene Bonität. Für einen Kredit ist diese mehr als wichtig und schlägt sich auf die Kosten nieder. Doch auch die berufliche und familiäre Situation wird von den Banken erfragt. Allein die Konditionen bei einem Immobilienkredit für einen Beamten gegenüber einem Selbstständigen sind bereits enorm. Die Unterschiede sind bei allen Banken zu finden und so auch bei der eigenen. Wenn für die Entscheidung der Bank für einen Immobilienkredit oder Baufinanzierung der Darlehensnehmer bereits einen Kredit laufen hat oder ein ständig überzogenes Konto aufweist, sieht das für die Zinsen nicht gut aus. Zwar ist die Bonität gut, da regelmäßig ein Ausgleich stattfindet, dennoch sieht der Finanzier solch ein finanzielles Verhalten als Risiko für eine Baufinanzierung an. Bevor es jedoch zu einem Immobilienkredit kommt, ermitteln die Banken zunächst den Wert der Immobilie, die beliehen wird.

Der Beleihungswert stellt die Sicherheit bei einem Immobilienkredit für das Kreditinstitut dar. Wird ein Immobilienkredit von 100.000 Euro gewünscht, dann liegt der Beleihwert zwischen 60.000 und 80.000 Euro. Ausschlaggebend ist dieser Wert für die Zinsen, die der Kreditnehmer zu zahlen hat. Selbst sehr geringe Unterschiede bei den Zinsen können einen deutlichen Unterschied bei der Rückzahlungssumme bei dem Kredit ausmachen. Gerade die Stellen hinter dem Komma bei einem Kredit sind wichtig. Gerade bei einem sehr hohen Immobilienkredit, der zudem für einen sehr langen Zeitraum gewählt wird, sind hier Unterschiede von mehreren Tausend Euro festzustellen. Gerade bei einem Immobilienkredit, der eine Bindung an das Kreditinstitut von mehreren Jahren mit sich bringt, sind die zehntel Prozent wichtig. Wenn bereits ein Kredit oder Baufinanzierung als Angebot vorliegt, sollte mit denselben Konditionen bei weiteren Banken ein Vergleichsangebot eingeholt werden.

Vergleichen Sie die Kredite

Die aktuellen Zinsen sollten auch auf langfristige Sicht bei einer Baufinanzierung oder einem Kredit günstig sein. Entscheidend für eine objektive Betrachtung und einen guten Vergleich für einen Immobilienkredit oder einen allgemeinen Kredit sind zudem nicht die Sollzinsen, sondern vielmehr der effektive Jahreszins. Im Jahreszins sind nämlich auch die Kontogebühren, die Darlehensgebühren und die Bearbeitungsgebühren für den Immobilienkredit enthalten. Banken sind gegenüber den Kreditnehmern sehr wählerisch. Nach bestimmten, teilweise internen Kriterien, wird entschieden, wer im Auge des Kreditinstitutes kreditwürdig ist. Natürlich werden Kreditsicherheiten verlangt, die der Kreditnehmer anzubieten hat.

Vornehmliche Sicherheiten beim Immobilienkredit und der Baufinanzierung

Da ein Immobilienkredit im Normalfall mit einem Erwerb oder einer Anschaffung eines Gebäudes zu tun hat, wird hier gern als Sicherheit das Grundpfandrecht angestrebt. Dieses Grundpfandrecht ist eine Hypothekenschuld oder eine reine Grundschuld und sichert, dass der Kreditnehmer bei Nichteinhaltung der vertraglichen Pflichten seine Immobilie von seiner Bank verwerten lassen muss. Das Kreditinstitut wird in das Grundbuch eingetragen. Die Grundschuld wird immer als Betrag eingetragen, und zwar in der Abteilung III im Grundbuch. Bei einer Hypothek wird demnach die Immobilie dem Kreditgeber überschrieben. Es kann sich hier auch um ein Grundstück oder ein Erbbaurecht handeln. Es dient nur der Sicherung vom Immobilienkredit. Die allgemeine Grundschuld muss zudem nicht zwingend in Verbindung mit einem Immobilienkredit stehen. Hier können auch sonstige Kredite abgesichert werden.

Die Bürgschaft als Absicherung

Eine ebenfalls sehr geläufige Absicherung beim Immobilienkredit oder bei einem anderen Kredit ist die Bürgschaft. In diesem Fall haftet eine weitere Person. Erst wenn ein Prozess gegen den Kreditnehmer fruchtlos verlaufen ist, wird der Bürge zur Kasse gebeten. Dieser muss die angefallenen Schulden begleichen. Handelt es sich um eine sogenannte selbstschuldnerische Bürgschaft, darf die Bank den Bürgen wie auch den Gläubiger zu gleichen Teilen belangen. Bei einer sogenannten Forderungsabtretung geht die Forderung an den Gläubiger auf den Arbeitgeber beispielsweise über oder auch auf Kunden, wenn es sich um einen geschäftlichen Kreditnehmer handelt. Selbstständige müssen sogar eine Abtretung durchführen, da sie nur auf diesem Wege einen Kredit erhalten. Besteht beispielsweise eine Lebensversicherung, kann die Abtretung zur Sicherung vom Immobilienkredit über diese laufen.

So kann der Kreditnehmer auch eine Negativerklärung als Sicherheit für die Bank abgeben. Hiermit versichert er den Banken gegenüber, dass er ohne dessen Erlaubnis keinerlei Vermögensgegenstände beleihen oder veräußern wird. Auch so wird für die Banken eine Sicherheit geboten. Für den Immobilienkredit ist der Lombardkredit nicht geeignet, da es sich bei dem Immobilienkredit um einen langfristigen Kredit handelt. Für eine zwischenzeitliche finanzielle Knappheit kann der Lombardkredit jedoch einen Ausgleich schaffen. Es handelt sich hier um einen sogenannten Realkredit und daher immer an eine Sache gebunden, die verpfändet werden kann. Die Sicherheit für die Banken kann auf drei unterschiedlichen Arten erfolgen. Zum einen kann die Verpfändung als Besitz gegen Geld geltend gemacht werden. Zum anderen als Sicherheitsübereignung als Eigentum gegen Geld und zum Letzten als Abtretung als Forderung gegen Geld.

Der Immobilienkredit erweitert die Summe des Kredits

Ein Immobilienkredit ist immer mit einer höheren Summe als Kredit verbunden. Dadurch wird von der Bank immer eine entsprechende Sicherheit verlangt, die als Verwertung genutzt werden kann. Ein Fahrzeug kommt meist nicht in Betracht. Mit einem Bürgen, der über eine sehr gute Bonität verfügt, können hier sogar Selbstständige an einen Kredit gelangen, der von der Bank vergeben wird. Die Art und Weise, wie lange und in welcher monatlichen Rate dieser getilgt wird, ist eine Sache der Verhandlung mit der jeweiligen Bank. Die monatliche Belastung macht sich an den persönlichen Verhältnissen fest und sollte nie so hoch sein, dass die Lebensqualität darunter leidet. Zudem sollte gerade ein Immobilienkredit in frühen Jahren aufgenommen werden, damit das Eigentum im Rentenalter abbezahlt ist und der Ruhestand auch entsprechend genossen werden kann. Wer in fortgeschrittenem Alter einen Kredit als Immobilienkredit aufnimmt, sollte über ein hohes Einkommen verfügen und relativ hohe Raten wählen, um so schnell den Kredit abzahlen zu können.

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