Hypothekenzinsen Vergleich

Die Hypothekenzinsen bei der Baufinanzierung

Eine der wohl wichtigsten Kapitalquellen für einen Wohnungskäufer oder auch einen Bauherrn ist die Finanzierung mit einer Hypothek. Wichtig ist jedoch immer, dass die Finanzierer und natürlich die Hypothekenzinsen sehr genau verglichen werden. Nur so kann eine Menge Geld eingespart werden. Zur Verfügung stehende Partner für eine Finanzierung per Hypothek sind die Banken, Versicherungen, Bausparkassen und auch die KfW als Förderbank. Eine Hypothek eignet sich vor allem dann, wenn eine Wohnung gekauft oder ein Haus gebaut werden soll. Auch für Modernisierungen, Sanierungen oder Renovierungen kann eine Hypothek als Geldquelle genutzt werden. Doch auch wenn das Aufnehmen einer Hypothek im ersten Moment einfach zu sein scheint, die Hypothekenzinsen sind hier entscheidend. Es sollten immer unterschiedliche Anbieter untereinander verglichen werden. Mit einem Finanzierungsrechner beispielsweise lässt sich die Belastung bestens errechnen.

Hypothekenzinsen: Die Zinspolitik ist ausschlaggebend

HypothekenzinsenWird beispielsweise ein Darlehen von 200.000 Euro benötigt und sind etwa 50.000 Euro als Eigenkapital vorhanden, verringert sich die Darlehenssumme auf 150.000 Euro. Die monatliche Rate läge aktuell bei etwa 449 Euro. Die Hypothekenzinsen fallen nur bei einem Darlehen an, welches mit einer Hypothek abgesichert wird. Eine Hypothek ist, wie eine Grundschuld und eine Rentenschuld, ein Grundpfandrecht. Die Rechte an einem Haus oder an einer Wohnung werden durch die Hypothek an den Kreditgeber übertragen. Es erfolgt eine Eintragung ins Grundbuch. Sollte der Kreditnehmer seinen Verpflichtungen zur Rückzahlung nicht nachkommen, kann die Immobilie entsprechend verwertet werden. So gelangt der Kreditgeber immer an sein Geld. Ein Hypothekendarlehen wird zudem meist als Annuitätendarlehen angeboten. Hier bleibt die monatliche Rate immer gleich, was einen Vorteil bei der Kostenkontrolle mit sich bringt. Auch eine Kombination mit einem Bauspardarlehen ist möglich. So bieten sich verschiedenen Darlehensarten an, die mit der Sicherheit einer Hypothek arbeiten.

Informieren Sie sich im Internet zum Thema

Bevor es jedoch, wie auch immer an eine Baufinanzierung geht, sind die eigenen Kenntnisse mehr als wichtig. Ausreichende Informationen sind im Internet zu finden und auch bei Beratungen und Gespräche mit Kreditgebern kann eine Menge an Informationen in Erfahrung gebracht werden. Seit vielen Jahren verharren die Hypothekenzinsen auf einem relativ gleichbleibenden Niveau. Nur geringe Schwankungen sind auszumachen. Entscheidend für die Höhe der Hypothekenzinsen ist die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. Daran orientiert sich das Zinsgeschehen. Doch auch das internationale Umfeld übt Einfluss auf die Zinspolitik aus. Mit solchen Voraussetzungen sind Bauherren bestens bedient, denn sie können die Kosten entsprechend minimieren. Dennoch ist zu bedenken, dass das Zusammenspiel von Laufzeit, Darlehensbetrag, Tilgungsrate und der Hypothekenzinsen ausgewogen sein muss. Die dabei herauskommenden monatlichen Raten müssen für jeden Kreditnehmer leistbar sein. Die Prozentzahl des Betrages, die der Bauherr in einem Jahr zahlen muss, bestimmt sich aus den Hypothekenzinsen. Beim Vergleich von Angeboten sollte jeder wissen, dass es unterschiedliche Definitionen der Zinssätze gibt. So gibt es den Sollzins, der gebunden ist und den effektiven Jahreszins.

Der Zinssatz ist abhängig vom Zinsniveau der EZB

Der Zinssatz an sich hängt vom Zinsniveau des Kreditgebers an. Ist das Zinsniveau durch die Europäische Zentralbank niedrig, profitieren auch die Darlehensnehmer von einem geringeren Zinssatz. Ist dieser höher, steigen auch die Hypothekenzinsen. Wichtig bei den Verhandlungen mit Banken oder anderen Finanzinstitutionen ist die Zinsbindungsfrist. Hier wird die Laufzeit vom Darlehen festgemacht, in welcher der Zinssatz gültig festgelegt wird. Während dieser Zeit sind Schwankungen des Niveaus nicht auf den Kreditnehmer abzuwälzen. Das ist eine relativ risikolose Vereinbarung. Entscheidet man sich für ein Annuitätendarlehen, dann wird eine Zinsbindung von bis zu 15 Jahren vereinbart. Wird das Darlehen zu einer Zeit abgeschlossen, in welcher der Zinssatz sehr gering ist, können hier enorme Sparmöglichkeiten genutzt werden. Steigen die Hypothekenzinsen, bleibt der vereinbarte Zinssatz unberührt.

Vergleichen Sie die Angebote mit Rechnern

HypothekenzinsenWerden jedoch längere Laufzeiten, also Zinsbindungen, vereinbart, berechnen die Finanzierer oft einen Aufschlag, um die Unregelmäßigkeiten am Zinsmarkt auszugleichen. Wird zu einer Zeit ein Darlehen vereinbart, in welcher ein hohes Zinsniveau vorhanden ist, sollte man sich auf eine kurze Zinsbindung einlassen. Bei fallenden Zinssätzen kann so von weniger Kosten profitiert werden. Die Laufzeit eines Darlehens lässt sich über die Tilgung gut beeinflussen. Um Angebote zu vergleichen und die eigenen Kosten im Überblick zu haben, sollte man mit einem entsprechenden Rechner die Zahlen und die Hypothekenzinsen vergleichen. Wird mit einer höheren Tilgung begonnen, ist auch eine frühzeitige Abbezahlung zu erreichen. In einem Darlehensvertrag sollte zudem auch immer die Möglichkeit vorhanden sein, dass die Laufzeit durch Sondertilgungen verkürzt werden kann. Ist beispielsweise mit einem Erbe zu rechnen, kann hier ein Großteil der Kreditsumme ausgeglichen werden.

Die monatlichen Raten können sich minimieren oder sie bleiben gleich, um so schneller schuldenfrei zu werden. Um reale Vergleiche durchführen zu können, ist die Höhe der Hypothekenzinsen ausschlaggebend. Grundlage hierfür ist der Effektivzins, der bei den Angeboten angegeben sein sollte. Es ist darauf zu achten, dass Banken meist den effektiven Jahreszins für die gesamte Laufzeit angeben, selbst wenn es sich um zwei oder drei Finanzierungsrunden handelt. Oftmals erscheint der Effektivzins dadurch niedriger, als er eigentlich ist. Das kommt daher, dass für die erforderliche Anschlussfinanzierung ein sehr tiefer Zinssatz zur Anwendung kommt. Bei einem guten Vergleich ist daher darauf zu achten, dass die Konditionen der einzelnen Finanzierer gleich sind. Hier kommt es vor allem auf die Rückzahlungsbedingungen und auf die Laufzeiten an.

Berechnen Sie die Tragbarkeit der Raten

Ist eine Rückzahlungsrate aus der Tilgung und den Hypothekenzinsen berechnet, sollte sich jeder Bauherr die Frage stellen, ob diese Raten tragbar sind. Sehr hilfreich sind hierfür gewisse Rechner, die im Internet angeboten werden. Sie helfen beim Kalkulieren der Hypothekenzinsen. Aber auch die Haushaltskasse an sich sollte vor Vertragsabschluss genauer unter die Lupe genommen werden. Die Finanzierungsplanung sollte immer auf einer soliden Basis erfolgen. Jeder Kreditnehmer sollte daher auch unvorhergesehene Maßnahmen in die Finanzierungsplanung mit einfließen lassen. Die berufliche Situation und die monatlichen Lebenshaltungskosten sind zu berücksichtigen. Auch mit Hypothekenzinsen sollte sehr genau verglichen werden, welcher Finanzierer für die individuellen Bedürfnisse in Betracht kommt. Mit einem Haushaltsrechner, einem Hypothekenzinsrechner sowie einem Tilgungsrechner können genaue Zahlen bestens miteinander verglichen werden. Das Schaffen von Reserven ist ebenfalls zu beachten. So könnten während der Laufzeit, die immerhin, je nach Höhe der Kreditsumme, bis zu 30 Jahren sein kann, Modernisierungsarbeiten anstehen oder Renovierungen. Die Kosten hierfür sind in die gesamte Planung zu kalkulieren, sodass Rücklagen trotz Abzahlung geschaffen werden können. Wer viel in Eigenleistung erledigen kann, spart hier noch mal.

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